Australien: Perth – Melbourne – Sydney – Perth

Nachdem ich das vierte oder fünfte Mal detailliert die Eindrücke unseres Urlaubs geschildert hatte, hielt ich es für eine passable Idee so eine Art Reise Logbuch ins Internet zu stellen; außerdem wollte ich schon lange mal bloggen :-)

….und endlich war der langverdiente Urlaub da. Wir machten eine dreiwöchige Tour durch Australien, welche in dieser Abfolge relativ ungewöhnlich zu sein schien. Am 2. März ging es los. Mit Emirates über Dubai weiter nach Perth im Westen des Landes. Westaustralien als erste Station des Urlaubs, welcher größtenteils in Ostaustralien stattfinden sollte, scheint ungewöhnlich, ist aber durchaus empfehlenswert. Dem hektischen und vor allem auch kalten Deutschland entfliehend, kamen wir in einer sehr relaxten Stadt in WA an, und dazu fanden wir noch perfekte Wetterbedingungen vor: 33°C tagsüber, in Deutschland hatten wir zuvor noch Temperaturen um den Gefrierpunkt. Die ersten fünf Tage des Urlaubs verbrachten wir also im Westen, wobei unsere Unterkunft in Fremantle lag.

Der Nambung National Park war der erste Tagesausflug von Perth aus. Das Gebiet ist mit dem Auto in circa zwei Stunden von Perth aus zu erreichen. Die als Pinnacles bezeichneten verwitterten Kalksteinsäulen sind sehr beeindruckend.

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Pinnacles Desert

Sehenswert sind auch die riesigen weißen Wanderdünen aus Quarzsand.

weiße Düne

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Die einige Kilometer vor Perth und Fremantle liegende Auto-freie Insel Rottnest Island bot sich danach für einen zweitägigen Ausflug an.

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Zurück von Rottnest Island starteten wir den zweiten Teil der Reise. Wir flogen nach Melbourne und organsierten uns dort einen Mietwagen. Zuerst wollten wir die bekannte Great Ocean Road sehen, danach ging es über das Hinterland (Colac) über Melbourne auf die Reise nach Sydney.

Übernachtet wurde im Zelt, und zwar meistens auf Campingplätzen. Das bot uns die nötige Flexibilität für unsere Tour, da wir uns spontan überlegen konnten, wo wir übernachten wollen. Zudem konnten wir noch einiges an Geld sparen. Eine Übernachtung mit Zelt auf dem Campingplatz kostete zwischen 22$ und 45$. Die Übernachtung in Hotels kostete häufig deutlich mehr als 100$, das überstieg unser Reisebudget.

Die Felsformation Twelve Apostels ist die wohl bekannteste Attraktion der Great Ocean Road.

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Über die Station Colac im “Hinterland”, die wir aufgrund überfüllter Campingplätze (National Holiday in Australien) anfahren mussten, möchte ich mich nicht weiter äußern. Wir waren froh, als wir dort am nächsten Morgen wieder wegfahren konnten.


Das nächste größere Ziel war der Wilsons Promontory National Park, auf einer Halbinsel im äußersten Südosten des Landes gelegen. Der Park ist perfekt für ausgedehnte Busch-Walks und Busch-Camping. Squeaky Beach ist sehr erstaunlich. Beim Laufen auf dem Sand entstehen sehr seltsame Quietschgeräusche. Das sollte man unbedingt einmal ausprobiert haben.

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Am nächsten Tag machten wir uns auf nach Lakes Entrance. Ab hier starteten wir die Tour entlang der Küste nach Sydney über Eden, Ulladulla (gut thailändisch essen, Danke für den Tipp!) und Jervis Bay, bis wir dann nach 2200 km Sydney erreichten.

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Nach einem zweitägigen Aufenthalt ging es auch schon wieder weg, und zwar in den 100 km westlich von Sydney gelegenen Blue Mountains National Park.

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Das Fenster unserer Übernachtung in Katoomba war auch ein Foto wert. Sehr pragmatisch hat man hier eine Waschgelegenheit mit einem Fenster kombiniert.

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That’s it.

Viele Grüße.

 

 

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